Ein Heimabend bei der Gilde Tortuga

Gips

Wir, die Gilde Tortuga ausdem Hag Dragon aus Uetersen, sollten einen Heimabend durchführen und diesen mit einem Bericht und Fotos für die Homepage dokumentieren. Als wir das gehört haben, gingen die Diskussionen los, was wir denn am Besten machen werden! Nach einigen Gesprächen und Email-Austaäusch entschieden wir uns schließlich für  Gipsmasken. Auch, weil wir schon immer mal welche machen wollten.

Die Gipsmaskenanleitung:

Material

  • Gipsbinden aus der Apotheke (eine halbe bis dreiviertel reicht für eine Maske)
  • eine Schüssel mit Wasser
  • Feuchtigkeitscreme
  • evtl. Taschentücher und Haarklammern

GipsmaskenDurchführung

Schritt 1:

Am besten wird in Partnerarbeit und im Liegen gearbeitet. Das Gesicht reichlich mit der Feuchtigkeitscreme eincremen, dabei die Augen- und Mundpartie auslassen.

Schritt 2:

Die Gipsbinden in ca. 2 cm breite Streifen schneiden, kurz ins Wasser eintauchen und dann großzügig auf dem Gesicht verteilen und verstreichen. (Haaransatz weglassen!) Wenn überall zwei bis drei Schichten sind, warten.

Schritt 3:

Nach ca. 20 min sollte die Maske getrocknet sein und man kann sie abziehen. Wenn sie dann komplett ausgetrocknet ist, kann man sie zum Beispiel auf dem nächsten Heimabend noch anmalen oder bekleben! 

Singen

 

Da wir nicht unbegrenzt Zeit auf dem Heimabend haben, mussten wir uns mit dem Programm etwas ranhalten. Neben dem Gipsmasken-Basteln standen nämlich auch Kekse essen, über Fahrten quatschen und natürlich das Singen auf dem Programm.

Wir wünschen euch gutes Gelingen bei euren Gipsmasken! 

Allzeit bereit, Lea.

Rettungsschwimmer Seminar - Alle bestanden

Gruppenfoto Rettungsschwimmer

An diesem Wochenende sollten junge Gruppenführer und angehende Gruppenführer des Deutschen Pfadfinderbundes Hamburg e.V. in der Disziplin der Wasserrettung ausgebildet werden. Es ging auf das Rettungsschimmer-Seminar, das dieses Jahr für Bronze und Silber angeboten worden war.

Alle reisten aus ihren verschiedenen Heimatorten zu dem kleinen Pfadfinderhaus in Oldendorf, was von Freitagabend bis Sonntagmorgen ihr Zuhause sein sollte. Als endlich alle ihr Ziel erreicht hatten und jeder seinen Platz mit Teller und Löffel an dem großen Tisch in dem gemütlichen Kaminzimmer gefunden hatte, aßen wir die von Kai zubereitete Nudelsuppe.

Nach dem Essen sollte schon mit dem theoretischen Teil begonnen werden, der für das Bestehen des Rettungsschwimmers nötig war. Gespannt hörten wir den Ausführungen unserer Ausbilder über die verschiedenen Gefahren im Wasser zu und versuchten ihre Fragen zu beantworten. Etwas später am Abend gingen wir in den zweiten Raum des kleinen Heims, der etwas mehr Platz bot. Dort erklärten uns Jens und Suse (unsere Trainer), was es mit dem Fesselschleppgriff nach Flaig auf sich hat und wie man sich aus verschiedenen Umklammerungen im Wasser lösen kann. Dann übten wir das Ganze, bis jeder ungefähr eine Ahnung hatte, was am nächsten Tag von uns im Wasser in Punkto Befreiung und Fesselschleppgriff, verlangt werden würde. Die Partnerübungen machten Spaß, es wurde viel gelacht, doch Jens erklärte ernst: „Wer so einen Griff je im echten Leben anwenden muss, hat schon etwas falsch gemacht!…“ Danach ging es für uns erneut auf die Bänke in dem warmen Raum nebenan, wo wir noch ein paar weitere Kapitel in der Theorie der Wasserrettung durchpaukten. Um halb 6 aufstehen?! Und danach vier Stunden schwimmen? Da war leider nicht mehr viel drinnen außer Zähne putzen und dann ins Bett. Nur ein paar Wenige saßen noch um den großen Tisch herum und unterhielten sich, munkelten über das was am nächsten Tag auf sie zu kommen würde oder unterhielten sich, während Hexe sich mit dem Gästebuch beschäftigte.

Rettungsschwimmer Übung

Am nächsten Tag in aller Frühe machten wir uns nach der Morgenfeier und dem Frühstück zum Schwimmbad auf, um dort unsere Prüfungen abzulegen. Nach dem Warmschwimmen wurde aus Übung schon gleich Ernst gemacht: Opfer mussten abgeschleppt werden, Ringe hochgeholt, Strecken getaucht, Rettungsringe geworfen und Befreiungsgriffe gezeigt werden. Der eine oder andere stieß hier an seine Grenzen, doch die Helden hielten durch. Erschöpft fuhren wir wieder zurück und freuten uns über den warmen Reiseintopf, der dort auf uns wartete. Neben ein paar weiteren Kapiteln Theorie machten wir eine Orientierungsübung im Freien: Isabelle war das erste Versuchskaninchen und sollte mit verbundenen Augen zu Andi finden, die ein paar Meter entfernt von ihr stand. Isa musste nur die kleine Strecke mit verbundenen Augen zu Andi finden, doch es war offenbar viel schwerer mit verbundenen Augen gerade aus zu gehen, als man es erwarten würde. Gerade noch rechtzeitig konnten wir einen Zusammenprall mit einem Baum vermeiden! Auch Keman versuchte sich an der Aufgabe und lief in einem wunderschönen Rechtsbogen komplett in die falsche Richtung. Jens erklärte uns, dass die meisten Menschen von Natur aus einen Rechtsdrall haben und es daher nahezu unmöglich ist ohne Hilfsmittel im Nebel (z. B. im Watt) die Orientierung zu behalten. Nach dieser aufbauenden Erkenntnis und dem letzten Rest Theorie hatten wir den Abend zur freien Verfügung. Es wurde ein gemütlicher Abend mit Singen, Reden, in’s Feuer schauen und Naschen. Doch erschöpft vom Tag wurde der Abend nicht mehr allzu lang und auch die letzen Singebegeisterten stimmten das Schlusslied an und schlüpften müde in ihre Schlafsäcke.

Der Sonntag begann um 6:30 Uhr. Nach Morgenfeier und Frühstück war noch aufräumen und saubermachen angesagt, da die Abreise direkt nach dem Schwimmen vom Schwimmbad aus geplant war. Alle halfen mit und es blieb sogar noch genügend Zeit für ein Gruppenfoto.

Doch es war noch nicht geschafft - die letzen Prüfungen mussten noch abgelegt werden. Zurück im Schwimmbad kämpften wir uns mit Klamotten durch das Wasser, bewiesen uns in dem an Land bringen von Bewusstlosen und zeigten, dass wir die verschiedenen Sprünge ins Wasser beherrschten. Dann war es geschafft. Alle haben bestanden, nur die Silberrettungsschwimmer müssen sich noch in einer Kombiübung beweisen, die sie dieses Wochenende nicht ablegen konnten, da das entsprechende Equipment (eine Wiederbelebungspuppe) nicht vorhanden war. Aber das wird dann an einem anderen Wochenende nachgeholt. Stolz nahmen sie ihre Orden entgegen, das Wochenende war ein voller Erfolg! So verstreuten sich wieder alle nach dem Abschlusskreis und fuhren in ihre Heimatorte, in der Gewissheit etwas Gutes für sich und die Sicherheit anderer im Wasser getan zu haben.

Förderung erhalten

Teillieferung der Jurte

Die Norderstedter Pfadfinder als Teil des Deutschen Pfadfinderbundes Hamburg e.V. haben genügend Stimmen für die Förderung des Energieanbieters DRIFT für die Beschaffung einer neuen Jurte erhalten.

 

Die Jurte mit einem Durchmesser von Acht Metern war nötig um bei größeren Fahrten und Veranstaltungen genügend Platz zu finden. Es wird voraussichtlich noch einen gemeinsamen Termin geben wo wir die Jurte aufbauen und präsentieren werden. Bis dahin kann man einen Eindruck über die Größe der Jurte durch die Pakete gewinnen. Wobei hier nur drei von insgesamt Acht Paketen zu sehen sind.

 

 

 

 

Gildenfahrt Terraris

Der lang ersehnte Tag ist da: Es ist Freitag, die Uhr zeigt kurz nach 16.20 Uhr. Pünktlich stehen in Norderstedt Mitte acht abfahrbereite Mädchen, denn heute geht es für die Gilde Terraris los auf die allererste Gildenfahrt. Also, eine Premiere für jede von uns und daher noch spannender als es so eine Fahrt sowieso schon ist. Unser Ziel ist das Pfadfinderheim in Oldendorf (Nähe Itzehoe).
Gruppenfoto
Schnell die Eltern verabschiedet und ab in den Bus nach Pinneberg. Dort ist uns das Glück hold: Dank einer kleinen Verspätung der Regionalbahn, können wir eine Bahn früher nehmen als geplant und haben in Itzehoe alle Zeit der Welt, die richtige Haltestelle für den Bus nach Oldendorf zu finden.
 Während der gesamten Fahrt nimmt das laute Schnattern und Lachen der Mädchen kein Ende, ob dies der Aufregung oder eher dem weiblichen Geschlecht geschuldet ist, sei dahin gestellt, aber auf jeden Fall unterhalten wir so den gesamten Zug und die Busse, in die wir steigen, und lernen dadurch einige sehr freundliche Fahrgäste und Busfahrer kennen.
Ohne Probleme kommen wir also pünktlich im Pfadfinderheim an und treffen auf Blacky, die uns die Lebensmittel und das restliche Material mit dem Auto transportiert hat. Zügig richten wir uns in dem Isomatten-Lager unter dem Dach ein, entzünden ein Feuer im Kamin und beginnen mit dem Abendessen. Es gibt Toast Hawaii in allen möglichen Variationen (neben Schinken und Ananas auch Salami und Tomate) und Blacky ist natürlich herzlich eingeladen. Nachdem alle pappsatt sind, Blacky verabschiedet ist und der Abwasch erledigt, hat sich der Raum endlich einigermaßen erwärmt und wir lassen den Abend gemütlich ausklingen mit ein paar Liedern und einer lustigen Runde Rippel-Tippel. Bevor schließlich alle in ihren Schlafsäcken einschlummern, lese ich noch eine Geschichte vor.

Am nächsten Morgen werde ich dadurch überrascht, dass ich von den anderen Mädels nicht schon um sechs Uhr geweckt werde, wie es mach anderes Mal schon der Fall war, und dass der Frühstückstisch bereits vollständig gedeckt ist. Also heißt es für mich um neun Uhr schnell aufstehen, waschen und anziehen. Wir gönnen uns ein sehr ausgedehntes Frühstück und besprechen die Pläne für den heutigen Tag. Da es doch recht frisch in dem Haus ist, kümmern wir uns zuerst wieder um das Feuer im Kamin. Nachdem es schön groß und warm prasselt, hole ich weiße Tücher und Farben heraus. Nun ist unsere künstlerische Ader gefragt, denn wir bemalen unsere eigenen Hungertücher. Es entstehen wahre Meisterstücke mit Lilien, Hagwappen und Gildenwappen und anderen kreativen Einfällen. Die schnellsten unter uns verdrücken sich irgendwann nach draußen, um ein wenig zu toben, bis zum Schluss nur noch Nemo (Sarah) und ich malen. Irgendwann können wir auch das letzte Tuch zum trocknen aufhängen und uns über unser wohl verdientes Mittagessen her machen. Danach nutzen wir die Gelegenheit, als die seltenen Sonnenstrahlen zu sehen sind, um draußen gemeinsam zu spielen. Von allseits bekannten Spielen wie Schwarzer Mann bis hin zu selbst ausgedachten Spielen wie „Pfand abgeben“ ist alles dabei. Später sitzen wir wieder alle am Feuer mit einer heißen Tasse Tee, um uns aufzuwärmen.

Spiele

 Nach einigen sehr lustigen Runden „Zahlentausch“ und Rippel-Tippel, wobei sich Chaos (Lena) ganz offiziell den Titel „Miss Rippel-Tippel“ verdient, und ein paar Liedern, wird es Zeit das Abendessen vorzubereiten. Während die Mädels den Tisch decken und die Beilagen zubereiten, versuche ich mich am Pfannkuchenteig und am Backen in der Pfanne. Die ersten Pfannkuchen ähneln eher Kaiserschmarrn, aber nach und nach werden sie immer besser. Übung macht halt den Meister. Das Abendessen schmeckt so super, dass Melissa uns Chaos sich überlegen, den Eistee noch ein bisschen verfeinern zu wollen, und die Schüssel mit Zimt und Zucker in den Eistee-Topf versenken…Wieder lassen wir den Abend ausklingen mit ein paar Liedern und Gute-Nacht-Geschichten über Irrlichter, Riesen, dicke Einhörner und Träumer.

Sonntagmorgen heißt es zügig waschen, anziehen und frühstücken, um uns dann ans Aufräumen zu machen. Jede bekommt eine Aufgabe zugeteilt, so dass alles schneller sauber ist als gedacht. Also haben wir noch genug Zeit, um zu spielen, die letzten Essensreste zu vertilgen, uns dem Gästebucheintrag zu widmen und die längst überfälligen Taufen für Bambi (Sarah) und Quassel (Sophia) vorzunehmen.
Um eins werden wir schließlich von Sophies und Wenkes Vätern mit den Autos abgeholt und wieder nach Norderstedt zum Pfadfinderheim gebracht. Hier endet unsere Gildenfahrt, leider mal wieder viel zu schnell, doch die nächste Terraris-Fahrt ist schon in Planung.

Allzeit bereit Ann-Christin

Aufbau einer Kohte - Schülerprojekt von Nina

Nina vom Hag Dragon aus Uetersen hat für ihr Abschlussprojekt der Klaus-Groth-Schule Tornesch den Aufbau einer Kohte als Stop-Motion aus Einzelbildern zu einem Video zusammengesetzt. Insgesamt hat sie fast 300 Bilder geschossen. Die ganze Aktion, Schritt für Schritt, hat 4 Stunden gedauert.

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